Montagetips für Propeller auf Konuswellen:
- Schieben Sie den Propeller probeweise ohne Verwendung des Einlegekeils so weit wie möglich auf den Wellenkonus.
- Überprüfen Sie den korrekten Sitz des Propellers. Es darf kaum Spiel zwischen Propeller und Konus sein! Testen Sie dies indem Sie versuchen den Propeller an den Flügeln gegengleich vor- und zurückzubewegen. Er muß ohne viel zu wackeln am Konus sitzen.
- Markieren Sie danach den Konussitz, indem Sie mit einem Stift eine Markierung auf der Welle machen, wie weit das Nabenende auf den Konus rutscht (Richtung Schiff).
- Entfernen Sie den Propeller von der Welle.
- Setzen Sie den Keil in die Keilnut ein.
- Schieben Sie den Propeller erneut auf die Welle.
- Der Propeller muß bei korrektem Sitz,
wie zuvor im Test, bis zur markierten Linie auf den Konus hinaufrutschen
und dort fest sitzen. Sollte dies nicht der Fall sein, muß der Keil
hinsichtlich Größe und Passform angepasst werden. Aufgrund der
vielfältigen Ausführungen von Keilnut und Keil (je nach Bauart
und Hersteller) sind unterschiedliche Anpassungsarbeiten erforderlich. Z.
B. Kürzung der Länge und Höhe.
Grundsätzlich gilt jedoch:
Der Propeller ist korrekt auf der Welle montiert, wenn er mit und ohne Keil gleichweit auf den Konus rutscht und dort satt sitzt. Im Idealfall soll der eingelegte Keil zum Propeller noch etwa ein Spiel von ca. 0,1-0,2 mm aufweisen (Überprüfung mittels Lehre wie beim Ventilspiel möglich). - Wenn der Propeller an der richtigen Position sitzt, kann er mit den der Wellenanlage entsprechenden Muttern und Sicherungsteilen endbefestigt werden. Siehe Abbildung unten mit Mutter und Kontramutter sowie Sicherungssplint
